Warum Kai Paschen weiter lebt

Sein Tod jährt sich zum zweiten Mal: Professor Dr. med. Kai Paschen war davon überzeugt, erst seine Erkrankung habe ihm eine großartige Karriere im Dienst der Wissenschaft beschert. Von Lothar H. Epe

Starb vor zwei Jahren: Professor Dr. med. Kai Paschen (Foto: privat)

Heute, auf den Tag genau vor zwei Jahren, hat uns Professor Dr. med. Kai Paschen für immer verlassen. Sein Verlust war nicht nur ein Schlag ins Kantor der nationalen und internationalen Polioselbsthilfe. Auch die Wissenschaft hat ihm eine Menge zu verdanken.

Doch was bleibt eigentlich nach seinem Tod von dem großartigen Menschen und ausgezeichneten Wissenschaftler? Ein beeindruckendes Lebenswerk? Eine Randnotiz im Geschichtsbuch? Die Erinnerung daran, dass ihm noch zu Lebzeiten das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen wurde? Die Erinnerung an einen liebevollen Vater und Ehemann? Und an einen guten Freund?

Der Schmerz über seinen Verlust wird bei vielen von uns, die ihn liebten und schätzten, entweder längst verschwunden sein oder bald vergehen. Gegen das Vergessen indes hilft, sich zu erinnern.

Vor zwei Jahren gestorben: Prof. Dr. med. Dr. Kai Paschen (Bild: Soziales Trauernetzwerk Aspetos)

Vor zwei Jahren gestorben: Prof. Dr. med. Kai Paschen (Bild: Soziales Trauernetzwerk Aspetos)

Wer Kai Paschen noch einmal erleben oder ihn gar erst mal kennen lernen möchte, bekommt hier noch einmal die Gelegenheit dazu. Aus Anlass seines zweiten Todestages empfiehlt die Redaktion das Portrait von Lothar H. Epe über die aus Hamburg stammende Frohnatur, die über Jahrzehnte von Kaiserslautern aus Maßstäbe setzte.

„Zum Glück hatte ich eine Poliomyelitis“.

Gepostet in: Über uns

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.